Amateurfunk 
Dominik Bok
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QSL-Karte

Eine QSL-Karte wird zwischen Funkamateuren als Bestätigung für eine erfolgreich durchgeführte Funkverbindung ausgetauscht.

Sie dient als persönliche Erinnerung an besondere Verbindungen und kann auch zur Beantragung von Diplomen (Erklärung: Diplome) genutzt werden.

Dies gehört auf eine QSL-Karte:
  • das eigene Rufzeichen
  • Rufzeichen der Gegenstation
    bei Bedarf noch die Angabe eines QSL-Managers
  • Datum und Uhrzeit (in Weltzeit - UTC)
  • das Amateurfunkband oder besser: die Frequenz
  • die Betriebsart
  • der Signalreport (nach RST
    - siehe auch Grundlagen: RST-System)
  • Unterschrift (die für Diplome des DARCs
    neuerdings nicht mehr erforderlich ist)

Empfehlenswert sind noch die (wenn möglichen) Angaben:
  • Adresse
  • eigener DOK (Ortsverband bei DARC-Mitgliedschaft)
  • Locator
  • ITU-Zone (Deutschland: 28)
  • WAZ-Zone (Deutschland: 14)

Vorderseite einer QSL-Karte
Hier sehen Sie die Vorderseite meiner QSL-Karte ...

Typische Rückseite einer QSL-Karte
und dies ist die Rückseite meiner QSL-Karte.

Der Name "QSL-Karte" wird von der Bedeutung der Q-Gruppe (Erklärung: Q-Gruppen): QSL abgeleitet.
Diese Q-Gruppe bedeutet als Frage: Geben Sie mir Empfangsbestätigung?

> Austausch der QSL-Karten

Die QSL-Karten können entweder per Post (kostenpflichtig) direkt an den Empfänger oder bei Mitgliedschaft in einem Amateurfunkverein wie dem Darc [Erklärung: Amateurfunkvereine] über das Büro (kostenfrei) ausgetauscht werden.
Der Weg über's Büro kann jedoch recht lange dauern, sodass vor allem bei Verbindungen ins Ausland die QSL-Karten meistens per Post versendet werden.

> Wohin damit?

Um die Adresse des anderen Funkamateurs oder Informationen zur Übermittlung einer QSL-Karte zu finden, sucht man diese Informationen meistens in Rufzeichenlisten oder kann sie auch während der Funkverbindung besprechen.

Sehr beliebt für Internationle Rufzeichensuche ist:
(externer Link) http://www.qrz.com

Weitere interessante Links zur Rufzeichensuche gibt es auch unter den Links der Beschreibung des Rufzeichens.

> Der QSL-Manager

Diese Methode wird besonders oft bei DX-Expeditionen (Reisen in ferne Länder, um von dort Amateurfunkbetrieb zu machen und dieses Land zu "aktivieren", Erklärung: DXpedition) genutzt. Teilweise wird von DX-Expeditionen ein direkter Austausch der QSL-Karten erwartet.

Beim Austausch von QSL-Karten kann unter Umständen die Information über einen QSL-Manager von Bedeutung sein. Er übernimmt die Beantwortung von QSL-Karten für einen anderen Funkamateur und ist dabei nicht selber der eigentliche Rufzeicheninhaber.

Falls ein QSL-Manager vorhanden ist, dann wird dieser in dem Feld "via" auf der Karte vermerkt.

> Verschiedene Arten des Postversands (Direktversand)

Üblicherweise versendet man die QSL-Karte beim direkten Austausch über den Postweg mit:

  • SAE (self-addressed envelope): Man legt dem Brief mit der QSL-Karte einen an sich selbst beschrifteten Briefumschlag bei.

  • SASE (self-addressed stamped envelope): Beigelegt wird ein an sich selbst beschrifteter und in den Briefmarken der Gegenstation frankierten Briefumschlag.

  • Ein IRC (international reply coupon) ist ein internationaler Antwortschein, der bei den Poststellen erhältlich ist, und im Brief mitgesendet wird. IRCs können jedoch nicht in allen Ländern umgetauscht werden.

  • "green stamp" steht dafür, dass eine 1 US-Dollarnote ($) beigelegt werden soll.

Quellen/Links: (pdf) Regeln zum Ausfüllen von QSL-Karten von darc.de
http://www.alsor.de/funkverkehr/qsl-karte.html#

Darc-QSL Büro | Meldung von Rufzeichen, Infos zum Versand von darc.de
http://www.alsor.de/funkverkehr/qsl-karte.html#

(intern) Links zur Rufzeichensuche von alsor.de
zuletzt geändert am 1. 10. 2011